Wenn Worte ein Gesicht bekommen.

 

Um unsere Sprachmuster leichter zu erkennen,
 habe ich meine sprachlichen Begleiter:innen entwickelt. 

Mit einem Augenzwinkern zeigen sie uns,
 wo und wie Worte wirken – oft lange bevor wir es merken. 

Und glauben Sie mir:
 Ich kenne sie alle persönlich.
 Einige von ihnen waren lange Stammgäste in meiner eigenen Sprache. 

Unsere sprachlichen Begleiter:innen wie Frau Flotti, Frau Mussalotte oder Herr Konjunkstivski und anderer stehen für typische Sprachmuster und laden dich mit ihren Karten ein, Worte neu zu betrachten, zu spüren und bewusst zu wählen.

 Frau Wattebausch steht für Worte, die weich klingen und doch oft unklar bleiben.
 Sie lädt dich ein hinzuspüren: Was wird gesagt – und was bleibt zwischen den Zeilen?
 Diese Karte ist eine von mehreren sprachlichen Begleiter:innen, die typische Sprachmuster sichtbar machen.“ 

Herr Konjunktivski heute im Zoom Meeting:
"Ich hätte da auch noch einen kleinen Punkt, der interessant sein könnte....."


Sichtbarkeit beginnt mit klaren Worten!

Ich hätte da noch einen kleinen Punkt, der interessant sein könnte……“
Wer kennt ihn nicht - diesen sanften sehr höflichen Einstieg ins Gespräch, der EIGENTLICH etwas Wichtiges sagen will (möchte) , aber leider unterwegs die Klarheit verliert?
Herr Konjunktivski meint es gut - er will mit seinen Worten nur wohlwollend, nett und freundlich sein und auf keinen Fall streng rüber kommen.
Dabei wird nur leider seine Botschaft UNSICHTBAR.
Sichtbarkeit beginnt mit klaren Worten.
Nur wer klar formuliert, wird wahrgenommen.

Onkel Negatino will seine Bewunderung ausdrücken:
"Das habe ich mir nicht gedacht,
das ist wirklich
nicht schlecht geworden,
und ihr habt gar
nicht lange dafür gebraucht."


das will ich Onkel Negatino mitgeben:

Wertschätzung wirkt stärker wenn sie klar ausgesprochen wird!

Frau Mussalotte – ein Tag im „Muss-Modus“ 

8:30 Uhr im Büro
„Ich muss noch den Kunden zurückrufen.“
 
10:00 Uhr Meeting
„Ich muss die Präsentation vorbereiten, die nächste Woche dran ist.“

12:30 Uhr Mittagspause
„Ich muss noch schnell einkaufen gehen sonst muss ich mir was zum Essen in der Mittagspause in der Kantine holen"

15:00 Uhr Telefonat
„Ich muss den Kollegen noch informieren.“

16.00 Uhr Gespräch
"Ich muss jetzt gehen weil ich muss noch meine Kinder vom Hort abholen"
 

 

Stell dir vor, neben Frau Mussalotte zu sitzen – wie wirkt ihre ‚Muss-Energie‘ auf dich? 

 

 Welches Gefühl entsteht, wenn jemand den ganzen Tag ‚muss‘ sagt? 

Heute habe ich Herrn Konjunktivski im Cafe getroffen:
Die Kellnerin fragte:
"Was darf ich Ihnen bringen?"
Herr Konjunktivski schaut auf die Karte und sagt:
"Also ich würde vielleicht einen Cappuccino nehmen"
Die Kellnerin nickt freundlich und bringt den Cappuccino.
Zwei Minuten später winkte Herr Konjunktivski sie noch einmal zu sich.
"Wäre es möglich, dass ich noch ein Glas Wasser bekommen könnte?"
Die Kellner antwortet mit "Natürlich - kommt gleich"
Zehn Minuten später ist alles ausgetrunken und Herr Konjunktivski sagt zur Kellnerin:
"Könnte ich bitte bezahlen?"
Die Kellnerin grinst und sagt: "Ob sie können weiß ich nicht. Aber sonst gerne!"
Herr Konjunktivski lacht ebenfalls und sagt:
"Ich kann - ich hab meine Karte mit!"
Auch die Kellnerin lacht in diesem Moment - beiden hatten beim Bezahlen ein Lächeln im Gesicht

Und genau deshalb mag ich Herrn Konjunktivski.
ER erinnert mich daran, wie oft wir unsere Wünsche, Ideen oder Entscheidungen in Möglichkeiten verpacken.
Herr Konjunktivski begegnet mir nämlich nicht nur im Cafe.
Er sitzt in Besprechungen.
Er schreibt E-Mails.
Er stellt Angebote vor.
Und manchmal präsentiert er großartige Ideen, die sehr höflich klingen. Manchmal nehmen seine Aussagen jedoch auch etwas von ihrer Klarheit.

Du möchtest deine sprachlichen Begleiter:innen näher kennenlernen?
 Du möchtest mehr darüber erfahren?
 Du willst wissen wer dich in deiner Alltagssprache häufig begleitet, sich häufig zu Wort meldet? 

Dann können wir uns das gemeinsam in einem persönlichen Coaching anschauen.
Oder du besucht das Seminar dazu und schaust mit einer Gruppe gemeinsam auf das Thema der unbewussten Sprachmuster.